Wetter/Klima/Tektonik/Geothermie/Kosmos Zentriums
Wetter/Klima
Man darf, wenn man sich in Zentrium befindet, nicht von dem uns bekannten Wetter ausgehen. Zwar geht die Sonne auch in Zentrium im Osten auf und nimmt den uns bekannten Lauf, doch kann man nicht sagen, der Süden sei allgemein heiß und der Norden allgemein kalt. Zwar befinden sich die sehr warmen Länder Rhymien und Rapta im Süden, doch die Westmark im Südwesten oder auch Felsland sowie Endland im Südosten sind keine sonderlich warmen Länder. Im Norden verhält es sich ähnlich. Der Nordwesten Zentriums, zum Fimischen Reich gehörend, ist kein sonderlich kaltes Land. Der mittlere Norden – unter anderem Trollek, Nord-Aron und Titania – ist hingegen recht kalt. Das recht zentral gelegene Thordin ist allerdings klimatisch dem weit entfernten Norden sehr ähnlich, ebenso verhält es sich mit einigen vor allem östliche Teilen Turmingens. Man kann sagen, dass es in allen Teilen Zentriums kleinere Gebiete des ewigen Schnees und Eises gibt – auch abseits hoher Gebirge. Die Sommer sind in den meisten Gegenden heißer, als wir es aus Zentraleuropa kennen – die Winter sind dafür strenger als wir es kennen. Dennoch gibt es von Land zu Land Fluktuationen. In Zentrium können Wüsten und ewiges Eis sehr nah aneinander liegen.
Tektonik/Geothermie
Das Klima in Zentrium wird nicht nur durch den Lauf der Sonne bestimmt, sondern vor allem durch eine sehr unregelmäßige Tektonik und Geothermie der zentriumschen Erdkruste. Da Zentrium keine Kugel ist, lässt sich die vergleichsweise dünne, im Raum schwebende Weltscheibe leicht auch durch kosmische Phänomene erhitzen oder auskühlen. Die unter Zentrium gelegene Weltebene Unterland strahlt an einigen Stellen extreme Hitze aus, welche Zentrium unter Umständen erreichen kann (Zentrium liegt dann wie auf einem Grill). Die über Zentrium gelegene Weltebene Oberland ist eine gemäßigt kühle Ebene, in der es so gut wie keine Hitze gibt. Da jedoch auch Oberland seine klimatische Energie nach oben hin abstrahlt, wird Zentrium davon nicht berührt. Plötzlich auftretende große Kälte oder ewig kalte Landstriche Zentriums gibt es, weil sie geothermisch und/oder tektonisch derart geschaffen sind oder weil sie über einer der eisigen Spalten Unterlands (zwischen den heißen Gebieten gibt es in Unterland auch tödliche Kälte) liegen. Die Tektonik in Zentrium ist nicht sonderlich labil was Erdbeben angeht. Erdbeben gibt es sehr selten. Auch Vulkane sind nicht allzu häufig, einige wenige allerdings riesig.
Zentrium im Kosmos

Wie man sieht, ist Oberland der Sonne keineswegs im Weg, wenn man in Zentrium lebt. Zwischen Oberland und Unterland besteht eine derart weite Entfernung, dass man die obere Weltebene von der unteren aus mit bloßem Auge nicht erkennen kann. Der Lauf des Mondes ist ähnlich. Sterne kann man von allen drei Ebenen aus erkennen, denn es befinden sich Sterne sowohl zwischen den Ebenen, als auch drum herum. Unterland erhält ebenfalls ein wenig Sonnenlicht, wenn die Sonne auf einer der beiden Seiten von Oberland nach Zentrium (oder umgekehrt) wechselt. „Die Sterne schimmern an den Rändern Oberlands“ ist eine gängige Redensart in Zentrium, denn unter bestimmten Umständen kann man die Ränder Oberlands erblicken, wenn Licht über sie fließt. Die Sonne kommt von weit außen aus dem Osten nach Zentrium, daher kann man durch sie Oberland nicht erblicken. Mit dem Mond ist es ähnlich. Wenn jedoch über den Rändern Oberlands stehende Sterne ihr Licht über dessen Kanten werfen, sieht man in Zentrium dieses verzerrte, gebrochene oder gestreute Sternenlicht und weiß, dass Oberland da ist, wo es seit jeher war. Was sich über und Unterland befindet, ist unklar. Man geht davon aus, dass die unteren und oberen „Wasserfälle“ sich im leeren Raum verlieren. Zu den „Wasserfällen“ bitte die schematische Darstellung Dreilands auf der Zentrium-Seite studieren!
JCS 08
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