Menschen Zentriums
Im Anschluss nur einige kurze Bemerkungen zu den Menschen Zentriums. Eine Unterteilung besteht zwischen Begrifflichkeiten und Beziehungen. Die Zentriken und andere Ahnenvölker bleiben in dieser Betrachtung außen vor.
1) Die Begriffe „Volk“, „Rasse“ und „Mischlinge“
Die Menschenvölker Zentriums sind unterschiedlichen Alters und haben unterschiedliche Ahnenvölker. Die Unterscheidung in Völker ist dringend notwendig und darf nicht als Rassismus o.ä. gewertet werden. So wie ein Hund anderer Rasse als eine Katze ist, so sind waldnerische Menschen von anderer Rasse als aronische Menschen. Diese Aussage soll also keine Wertung enthalten. Die physischen und psychischen Unterschiede zwischen Waldnern und Aronern – zum Beispiel – sind deutlich höher als jene zwischen Briten und Deutschen – zum Beispiel. Unterschiedliche Körpergröße, Denkweise, Sitte, Geschichte, Lebenserwartung, Sprache, Hautfarbe, Körperform etc. zeichnen die Menschenvölker Zentriums als eigen aus. Probleme dieser Unterscheidung gibt es vor allem zwischen Rhymiern und Westmarklern sowie zwischen Aronern, Rybiern und Doreyonianern. Der Begriff "Volk" ist also wirklich nicht problematisch - in Zentrium ist er in den meisten Fällen jedoch mit der ungefähren Bedeutung "Rasse" identisch.
Der Begriff „Rasse“ wird möglichst sparsam gebraucht, denn allzu häufig ist er einfach inhaltlich nicht vonnöten. Er wird aber auch nicht tabuisiert, denn Zentrium kann nichts für die Geschichte des 20. Jahrhunderts unserer Zeitrechnung. Als es Zentrium in der beschriebenen Form noch wirklich gab, da waren derartige Gedanken weitestgehend fremd. Es gibt Fremdenfeindlichkeit, wenn man sie so nennen muss, in Zentrium – doch es möge nichts „Modernes“ darin hinein interpretiert werden. Wer blauäugige, blonde Menschen als wertvoller erachtet, als dunkelhaarige und braunäugige Menschen, der sollte den Fehler bei sich selbst und nicht in Zentrium suchen. Gerade die Freundschaft von – beispielsweise – Roany und Milana zeigt, dass auch die Bewohner Zentriums nicht zwingend rassistisch denken. Ein höheres Maß an Patriotismus und Volkstümlichkeit, als es vielen „modernen“ Menschen eigen ist, erfüllt jedoch viele der Menschen Zentriums. Die Völker der meisten Länder Zentriums sind, zoologisch gesprochen, reinrassig. Sie vermischen sich nicht – oder so gut wie nie – mit Angehörigen anderer Völker. Warum ist dies so? Nun, es geschieht aus einer Mischung von Tradition, Stolz, Furcht und fehlender Bindungen heraus. Angehörige unterschiedlicher Völker verlieben sich selten ineinander, sind selten kompatibel. Eine gemischte Fortpflanzung scheint in einigen Fällen gar biologisch unmöglich zu sein, doch ist darüber bislang wenig Genaues erforscht worden. Waldmenschen und aronische Menschen können höchstwahrscheinlich keine Mischlinge zeugen.
Der Begriff „Mischling“ ist nicht abwertend gemeint, wenn ihn einige Bewohner Zentriums sicher auch zur Beleidigung benutzen. Ein Mischling hat Vorfahren unterschiedlicher Menschenvölker. Die häufigsten Kreuzungen (Begriff „Kreuzung“ siehe Mischling) sind wohl aronisch-rhymische Menschen gefolgt von thordinisch-rhymischen Menschen. Aronisch-thordinische Kreuzungen sind selten – auch weil sie biologisch wenig kompatibel sind (die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft ist gering – besonders wenn die Frau Thordinerin ist). Durch ein rhymisches Element ergänzt, nimmt der Fruchtbarkeitsgrad dieser Verbindung jedoch zu. Nicht selten kann man daher auf aronisch-thordinisch-rhymische Mischlinge („Dreierkreuzung“) treffen. Milana aus Hrath könnte eine solche Dreierkreuzung sein. Eine Dreierkreuzung bringt keine gesundheitlichen Nachteile mit sich. Mischlinge leben vor allem in Turmingen und Magira, welche auch kein „eigenes“ Menschenvolk haben.
2) Die Menschenvölker Zentriums und ihre Beziehung zueinander
Hier wird nun keine Volkskunde betrieben, sondern einiges angemerkt. Um es einigermaßen vollständig aufzuzählen, müsste man für Zentrium folgende Menschenvölker als existent betrachten:
- Aronische Menschen
- Thordinische Menschen
- Rhymische Menschen
- Westmarkler
- Waldmenschen
- Rybische Menschen
- Ostmenschen
- Doreyonianische Menschen
- Herrok-Menschen
- Ennoxa-Menschen
- Amorica-Menschen
- Bäran-Menschen
- Urosianische Menschen
Obwohl Mischlinge oder Angehörige anderer Menschenvölker spricht man zudem von:
- Magirischen Menschen (überwiegend rhymisch-aronische Mischlinge)
- Custodianischen Menschen (überwiegend aronische Menschen)
- Nord-Aronern (fast ausschließlich aronische Menschen)
Die Menschen Turmingens haben keine allgemein gebräuchliche Bezeichnung zugeordnet. Darüber hinaus existieren einige wenige, sehr kleine Menschenvölker, die hier nicht erwähnt werden.
Engelsmenschen sind, im klassischen Sinne und trotz ihres Namens, keine Menschen und haben gänzlich andere Vorfahren.
Verwandt, das heißt mit ähnlichen oder gleichen Ahnenvölkern, sind vermutlich:
- Aronische, Rybische, Doreyonianische und Amorica-Menschen
- Rhymische Menschen und Westmarkler
- Waldmenschen und Thordinische Menschen
Ennoxa-, Herrok- und Bäran-Menschen haben wohl jeweils ganz eigene Ahnenvölker. Die Abstammung der urosianischen Menschen und der Ostmenschen ist unklar, doch viele Menschen gehen von einer Verwandtschaft dieser beiden Völker aus.
Im Allgemeinen kann man nicht sagen, dass Menschen ganz grundsätzlich zu anderen Menschen halten. Waldmenschen verstehen sich mit Titanen besser, Rhymier mit Fimen – es gibt keine das ganze Menschengeschlecht einende Ideologie oder dergleichen.
Aber das gibt es heutzutage bei uns ja auch nicht wirklich, oder?!?
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