Der stille Krieg war ein Kriegszustand zwischen einem fimisch-rhymischen und einem aronisch-turmingisch-thordinischen Bündnis. Über achtzig Jahre lang wurde ganz Zentrium von der gegenseitigen Handelsblockade in arge Mitleidenschaft gezogen. Die in den Krieg verwickelten Reiche rüsteten auf, bauten Festungen und Verteidigungsanlagen, warben um weitere Verbündete, spionierten sich aus und verwandelten die ganze Welt in einen Hort des Misstrauens und des Hasses. Es kam jedoch zu keiner einzigen großen Schlacht, dafür zu Hungersnöten und Seuchen. Am Ende des Konfliktes brandete eine gigantische Welle von Fimlingen über Zentrium, welches sich selbst dafür schwach und anfällig gemacht hatte. Besonders der stille Krieg gilt seither als Mahnmal für die Dummheit menschlichen und fimischen Starrsinns. Anhand der aus dieser Zeit stammenden Karte, die nachkoloriert wurde, lassen sich auch die damals noch anderen Grenzverläufe erkennen. Die Westmark, Titania, Fimica, Nord-Aron und Urosianien gab es noch nicht. Rogland erstreckte sich über eine weitaus größere Fläche als später und das Gebiet nördlich Arons war ein wildes Land, auf das Aron Anspruch erhob, es jedoch niemals befrieden konnte. Die Nord- und Südgrenze von Bestosus lag noch nicht fest, wie angedeutet wird. Rhymien und das Fimische Reich hofften noch, das Gebiet eines Tages befrieden zu können.

 

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