Über Aron und das Volk der aronischen Menschen


Allgemeines

Aron ist ein Königreich und wird von aronischen Menschen bewohnt und beherrscht. Bis 699 gehörte auch das Land Walden zu Aron. Heute wie schon seit jeher ist die Königsstadt Aron, auch bekannt als die goldene Stadt weil die Dächer vieler Gebäude der Stadt tatsächlich aus Gold bestehen oder damit überzogen wurden, der Sitz des Königs und der politische und gesellschaftliche Mittelpunkt des Reiches. Um das Königreich Aron von Westen nach Osten zu Fuß zu durchqueren, benötigt man mindestens 33 Tage, von Nord nach Süd sind es mindestens 15 Tage - diese Angaben beziehen sich allerdings auf die reine Entfernung und bedenkt nicht, dass Flüsse, Gebirge, Wälder und anderes umgangen werden müssten. Das Königreich Aron grenzt an das Fimische Reich, an Bäran, an Turmingen und an Urosianien. Von Walden und Rogland wird es durch die Zackenberge getrennt, die demnach als Ostgrenze gelten.


Flüsse, Seen, Meere

Bedeutendster und größter Fluss ist der Garthostrom, zu dem sich der Mylenefluss und der Libellenfluss in der Stadt Aron vereinigen. Weit im Westen wird er weiter vergrößert durch den Zufluss des aus Bäran kommenden Lachsfluss, fließt dann weiter ins Fimische Reich und mündet schließlich ins Westmeer Olarin. Des weiteren sind auch die bereits erwähnten Flüsse Libellenfluss und Mylenefluss bedeutende Wasserwege Arons. Der Libellenfluss entspringt im Osten Arons in den Südlichen Zackenbergen, der Mylenefluss kommt aus Turmingen nach Aron hinein. Im Norden Arons mündet zudem der Ronico, aus Urosianien kommend, in den Spiegelsee. Dieser ist der mit Abstand größte und einzig bedeutende See des Landes. Aron grenzt an kein Meer.


Landschaft

Die Landschaft besteht überwiegend aus Gras- und Hügelland, sowie einigen Ebenen und kleineren Wäldern. Erwähnenswerte Wälder sind der Königliche Forst südlich der Königsstadt und der sagenumwobene Goldlaubwald östlich der Stadt Libella. Hinzu treten der dunkle und gefährliche Schwarzdornwald zwischen königlichen Minen und Südlichen Zackenbergen, sowie der stille und unbekannte Weißdornwald zwischen Spiegelsee und Nördlichen Zackenbergen. Sowohl Südliche als auch Nördliche Zackenberge erreichen Gipfelhöhen von bis zu 7000 Metern.


Wetter

Das Klima ist überwiegend gemäßigt. Die Sommer werden heiß, im Winter fällt Schnee. Außergewöhnliche Wetterphänomene gibt es in Aron nicht.


Städte

Nur die Königsstadt Aron ist eine wirklich große Stadt. Talstatt, das sich tatsächlich nicht Talstadt schreibt (warum, ist unklar), im Westen und Libella, das unweit Arons im Osten liegt, sind weitere besonders erwähnenswerte Städtchen. Etwas größere Dörfer sind Millwing, Schwungfurt und Walden (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Land).


Befestigte Plätze

An der äußersten Westgrenze liegt das Grenzfort Sturmwall zwischen dem Land der Hügelhunde und den Altarmen des Garthostromes. Im Norden, gegen Urosianien gerichtet, liegt die Grenzwacht Pfeilhagel, die zudem noch einen recht langen Schutzwall nutzt. Im Südwesten liegt die Ordensfeste Weidwall, welche keine klassische Grenzwacht, sondern vielmehr eine Elite-Akademie für Ordensritter ist. Der Turm Rissschau an der Südostgrenze hat die Aufgabe, alle Bewegungen in Turmingen und von Walden her zu überwachen. Den Pfad der Felswand, der zwischen Nördlichen und Südlichen Zackenbergen hindurch nach Walden und Rogland führt, wird von der Festung Weißwacht östlich des Spiegelsees bewacht.


Außergewöhnliches

Aron hat nicht viel Außergewöhnliches zu bieten, abgesehen von den bereits erwähnten Wäldern. In seinem Nordwesten findet sich der See Salzloch, dessen Wasser salziger als das des Ostmeeres ist. Merkwürdige Tiere leben darin. Im Norden liegt die Einhornsteppe, doch ist nicht bewiesen, dass es tatsächlich Einhörner gab oder gibt. Ähnliches gilt für das Gebiet der Hügelpferde, die es sehr wahrscheinlich einmal gab, doch seit langem verschwunden sind. Das Land der Hügelhunde im Westen ist für Reiter und Wanderer sehr gefährlich und sollte umgangen werden. Hügelhunde sind keine freundlichen Zeitgenossen!


Aronische Menschen

Das Volk der aronischen Menschen lebt sowohl im Königreich Aron, im Fürstentum Nord-Aron, im Wachland Custodia, in Turmingen, in Magira als auch verstreut in einigen anderen Teilen Zentriums. Sie sind von normaler menschlicher Gestalt (Männer etwa 1,85 m, Frauen etwa 1,70 m) und werden etwa 70 bis 100 Jahre alt, einige wenige bis 130 Jahre. Die Menschen Doreyons sind den aronischen sehr ähnlich, doch haben sie wohl auch noch andere Urahnen, weswegen sie ab und an gesondert als doreyonianische Menschen bezeichnet werden. Die Einwohner Rybas sind eindeutig aronische Menschen, doch veränderte sie das jahrhundertelange sehr spezielle Leben zwischen den Wassern, weshalb man sie eventuell als rybische Menschen bezeichnen kann. Da sich jedoch kaum jemand für Ryba interessiert, sind auch dessen Einwohner kaum eingehend erforscht worden. Aron stand in seiner Geschichte häufig Thordin als Feind gegenüber und man kann wohl sagen, dass weder Waldmenschen noch thordinische Menschen die aronischen Menschen besonders mögen. Viele sagen, dass Aroner ungewöhnlich gut mit Rhymiern zurechtkommen, wenn sie jemals auf diese treffen, was bislang meist nur in großen Bündniskriegen geschah, bei denen die beiden Völker sich dann jedoch in der Schlacht als Feinde trafen. Heute ist recht unklar, wem sich Aron politisch annähernd möchte und wen es als Freund oder Feind betrachtet, doch hängt es noch immer dem alten Glauben an, das Führungsvolk der Menschen Zentriums zu sein. Dieses akzeptiert jedoch keines der anderen Menschenvölker. Der Glauben Arons an seine herausragende Stellung unter den Völkern der Welt geht auf verschiedene Legenden und Sagen zurück, welche besagen, die aronischen Menschen stammten als einziges Menschenvolk von den ausgestorbenen Gottmenschen, dem Volk der Zentriken, aus der Jugend der Welt ab. Beweise dafür gibt es freilich nicht. Aronische Adlige werden von anderen Völkern meist als übertrieben stolz und arrogant wahrgenommen. Die vorherrschende Haarfarbe bei Aronern ist blond, braune Augen sind sehr selten, die Haut ist meist recht hell.

 

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Walden und Waldmenschen