Das ist ein Bericht merkwürdigster Art, entstanden aus Fluss der Zustimmung von Union und Geheimnissen jener Art, die niemand ergründen will. Die Landesgruppe bildet hier nun mal gar nichts. Fertig werden, das Ziel erreichen – tja, die Bemühung war wohl doch nur einen Funken einer winzigen Grünen Sonne wert. Die Basis wird dies niemals zugestehen: Sie wurde geschlagen. Der Bruch des Bündnisses wird ihr teuer zu stehen kommen.


Arme Kreatur, von den Medien ans Messer geliefert – die Proteste nützten nichts. Feuer lodert so herrlich und es schmeckt auch, was sich da in die Zellen windet. Ein großer unvergesslicher Auftritt muss das gewesen sein, der da hingelegt wurde an diesem viel zu warmen Winterabend vor großer Kulisse und Menschen, die Hoffnung hatten. Alte Damen machen Tests und die Ergebnisse schmettern uns nieder. Wann spuckt das nächste schwere Geschütz Feuer und schreit: Wir gewinnen?


Ja, asiatisch angehaucht waren diese Reporter und doch sind es wieder tausend Dinge, die keiner je wissen wollte. Dramatische Musik ist dort, treibende Parolen und doch ist dieses Zentrum ein Totengräber des Wissens. Wenn die Korken knallen, kommen die Quittungen auf den Tisch – diesen selbst gebauten aus gutem, harten Holz. Niemand holt uns die Sterne – sie lachen fröhlich in die Runde unserer Götter, doch keiner lächelt zurück. Ein Exzerpt der neuesten Literatur war es und doch kamen nur hohle Phrasen dabei heraus, um nicht zu sagen: die Armut allen Denkens über das, was wirklich zählte.


Man sieht sie laufen, den Hügel hinaufstürmen, ihre Flagge hissen, schreien und sterben. Das triste Grau ist umso erschütternder ohne die triviale Farbenwelt allen modernistisch angehauchten Wesens der Welt, wie sie sein möchte, sein könnte, nicht ist. Mehr als vierzig laufen umher für wenig Geld, bieten eine so genannte gute Show. Aus dem Traum geschreckt, Fragen stressiger denn je. Überflüssig, denn es wird schon hinhauen, denn es war die Höhe und nicht die Breite. Es wird kein Problem werden, auch wenn sie das Ding jetzt noch nicht mitbringen werden. Die Tiefe ist Standard, es wurde gemessen, doch es wurde wenig gedacht. Und jetzt wird diskutiert, gerechnet und es führt alles zu nichts.


Verträumte Wesen umwandeln die Sphären der Existenz, zeigen ihr zartes Antlitz, verbergen aber ihre treibenden und bohrenden Triebe, Unruhe in Herzen zu tragen. Rechthaben ist relativ und von Fall zu Fall unterschiedlich. Wer sich liebt, wird immer eine gute Lösung finden – zumindest eine bessere als allein. Das alte Haus war noch immer kühl und leer – der Putz bröckelte von den Wänden – doch es barg all jene Erinnerungen, die niemals erlöschen durften. Der Priester wusste es. Gefangen in Irrglauben und auch gefangen in Glauben waren alle an jenem Morgen gewesen, an dem das samtene Mitglied der großen Kaste aus seinem tief unter der Stadt vergrabenen Erdloch entstiegen war. Die Berge sind so klar seitdem, die Politik so hitzig, die Welt so in geistigem Gehalt geschrumpft.


Die Wahl ist immer noch vor jedem und zwar für jeden immer wieder neu – danach ist doch schon davor, egal was von den Türmen herunter gerufen wird. Demokratie als System – Chaos als Leitlinie? Zu viel Wissenschaft, zu wenig Leben, Leiden, Sterben. Das Raubtier ist hinter ihr her, man kann es sehen, doch niemand greift zur Harpune des Lichts. Wie damals. Es ist alles so ewig her, so ewig lange und doch ist es nie verglimmt, nie erloschen. Die Jagd entbrennt wann immer der dunkle Mond der Begierde wieder hinter dem Seelenfeuer hervor schimmert, was in letzter Zeit immer häufiger der Fall war. Restzweifel bleiben, denn der Satellit sieht nur Schwefelsäure und blaue Erde. Das ist Schicksal, nicht diese Autos, die durch verregnete Bergpässe jagen, Kommissare tragend. Es ist eine große Pflanze die hinten wuchert und erst war sie schön, nun eher erschreckend. Niemand weiß, was in den Früchten steckt. Die Rohre recken sich in die Höhe hinterm Pass, Geschosse werden gegossen. Der rote Teppich trägt Menschen, die niemand braucht. Die Bäume tragen schweren Schnee, die Musik dröhnt durch die Wipfel und ihr Rhythmus entzündet Fackeln des Zorns. Das Land ist krank wie seine Tiere.

 

JCS